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Rezension: GHZ 107497-1 Captain Green Wunder-Rasen 1 Kg (Gartenartikel)


Was hat eine Produktbeschreibung zu Rasensamen inmitten von Buch-, und CD- Rezensionen zu suchen? Alle, die gerne an warmen Tagen im Garten lesen oder Musik hören, wissen wie wohltuend in dieser Umgebung ein sattes Grün ist. Nach einem solchen Grün suchte ich in meinem Garten allerdings Jahr um Jahr vergeblich. Natürlich säte ich die kargen Stellen jeweils im Frühling nach und habe es auch schon mit Rollrasen versucht. Nie waren die Ergebnisse zufriedenstellend und dass obschon der Rasen von mir immer gedüngt und fleißig gewässert wird.

Ursache für die teilweise kargen Stellen war die Libanonzeder, die ihrer Natur gemäß bei jedem Regen und bei Wind abgestorbene Nadeln abwirft und das Gras im Winter, wenn man die Nadeln wegen Eis und Schnee nicht entfernen kann, ersticken lässt, dazu offenbar noch den Boden sauer macht, sodass normaler Rasensamen, wie ich ihn bisher verwendet habe, nicht wirklich wachsen wollte. Ihm fehlte die Widerstandsfähigkeit.

Inmitten bunt blühender Blumen gab ich die Hoffnung auf ein saftiges Grün natürlich nicht auf und habe nun endlich gefunden, wonach ich so lange suchte: den Captain Green Wunder-Rasen. Das erste Päckchen bestellte ich vor gut 5 Wochen, säte und drückte den Samen leicht an den Boden an. Dann begann es sofort zu regnen. Es regnete 10 Tage lang, allein das schon ein Wunder, freilich wohl eher ein zufälliges. Seither erstrahlt die Grünfläche in der Farbe, die ich mir erträumt habe. Dieser Rasensamen wird von den Spatzen im Gegensatz zu vielen anderen diesbezüglichen Produkten auf dem Markt nicht frech aufgepickt. Das möchte ich nicht unerwähnt lassen. Der Wunderrasen scheint demnach kein Gourmetrasen zu sein.

Nur an einigen Stellen musste noch nachgelegt werden und zwar genau unter der Libanonzeder. Dort nämlich kam mit dem Regen erneut ein Wust von kleinen abgestorbenen Nadeln auf den Boden herabgerieselt und ließ sich wegen des Dauerregens nicht überall sogleich beseitigen. Da das Gras sich deshalb nur an manchen Stellen durchsetzte, bestellte ich ein zweites Päckchen des Wunderrasens und ein Netz dazu, das eigentlich vor Vögeln schützen soll. Nun rechte ich das Nadelsamengemisch ab, säte erneut und bespannte die Fläche, die noch zu wünschen übrig ließ, mit dem Netz, sodass die Nadeln in der ersten Wachsperiode des Grases auf dem Netz liegen bleiben mussten. Das Ergebnis ist nun perfekt. Der Wunderrasen ist sehr robust und nun an allen Stellen gewachsen. Natürlich muss einmal im Monat gerecht, zudem ein basischer Dünger verwenden werden. So dürfte das Problem endgültig gelöst sein. Was lernen wir daraus: Man darf nie aufgeben.

Für die Freunde eines satten Grüns ein wahrer Geheimtipp.
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